***Tauch ein in meine Reise***

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten
An keinem wie an einer Heimat haengen

Sunday, September 7, 2008

Mehr "Healing Hands"

Das Healing-Hands Center hat mich gefesselt.
Die Kunst der Massage und des Heilen was hier vermittelt wird ist genau was ich gesucht habe. Und so habe ich nicht lange ueberlegen muessen noch einen zweiten Monat dranzuhaengen. Wir sind immer 2-4 Schueler zusammen mit dem erfrischend lustig und lockeren 'Pop-Schamanen' und Lehrer Rahul. Am letzten Wochenende ist das Center dann in ein neues, helleres und ruhigeres Center umgezogen. Und auch hier musste ich nicht lange uebrlegen, habe meinen Rucksack und Krempel zusammen gepackt und bin in eins der schoenen Zimmer hier eingezogen. Vorher bin ich aber dem lang ersehnten Wunsch gefolgt und bin mit dem Mountain Bike raus aus Kathmandu in die Berge gefahren. Endlich gab es gruen zu sehen, frische Luft zum atmen und ein bisschen Abstand. Um die ersten grossen Berge zu sehen war es zwar letztes Wochenende immernoch zu bewoelkt. Doch jetzt klart es langsam auf und so koennen wir am fruehen morgen in weiter Ferne grosse weisse Gipfel sehen.
Wie es weiter geht? Tja, erstmal den September ueber weiter fleissig lernen, die Ruhe im wahrscheinlich exklusivsten Viertel von Kathmandu geniessen und taeglich Massagen geben.
Wer weiss was dann kommt? Zum geplanten Ayur-Vedic-Einfuehrungskurs in Indien von November-Januar gehe ich aber nicht. Ich will mich jetzt auf diese frisch erlernt Kunst fixieren und es perfektionieren! Bald ist aber sicherlich der Monsun vorbei und ich kann mich auf die Socken machen die Berge zu erforschen, Fluesse und Seen zu durchpaddeln und schwimmen usw...

Wednesday, August 13, 2008

Leben und lernen in Kathmandu

Die Tage vergehen und ich gewoehne mich an Smog und Krach und versuche die kleinen, ruhigen wenig befahrenen Strassen und gassen zu entdecken.... Wenn ich denn zeit habe. Seit 10 Tagen gehe ich taeglich fuer mind 6 Stdunden zum Massage-Kurs und was sich hinter diesem Kurs ist weitaus mehr als ich gedacht habe. Ich lerne wundervolle MAssagetechniken, aehnlich zu meinen vorherigen Kursen in Thailand, lerne mit Koerperenergien zu arbeiten und ueber viele andere spannende Themen des Lebens.
Nachdem es vorallem in der ersten Woche die ich hier in Kathmandu verbracht habe viele Unruhen auf den Strassen gab, Strassenkaempfe und Streiks, hat sich die Lage langsam beruhigt, auch der Monsun schwacht Stueck fuer Stueck ab.
Obwohl das Essen hier auf der Strasse und in den kleinen Restaurants lecker und guenstig ist, bin ich doch froh, dass ich meinen eigenen kleinen Gaskocher in meineer Kochecke in meinem kleinen 1-Zimmerapartment habe. Nach langem Reisen vermisse ich das kochen und geniesse es mir meinen eigenen Chai und Dal-Bhat machen zu koennen.
Selbst am Wochenende habe ich Samstagvormittags Unterricht und so kann ich Kathmandu und das Tal zur Zeit nur langsam und haepchenweise erforschen. Doch meine kleines Reich ist gemuetlich, ich bin abends meist erschoepft und freue mich auf meine Gitarre und Buecher... Zeit fuer mich und endlich mal wieder eine Art Alltag....

Wednesday, July 30, 2008

NEPAL

Wo fange ich an zu berichten???

Diese "Republik", Ex-Koenigsreich, hat ein bisschen von allem... und vor allem Extreme. Seit fast einer Woche bin ich nun in Kathmandu und der Klang dieses Namens, mit allen Bildern die es in einem hervorruft wird seinem Ruf gerecht. Nach den Wahlen im April wurde das Langjaehrige Koenigreich "offiziell" zu einer Republik. Aber es ist alles andere als eine "Sache des Volkes".

Politiker machen hier im wahrsten Sinne was sie wollen, und das auf Kosten der soooo unglaublich liebenswerten, freundlichen, hilfsbereiten, toleranten Bewohner dieses wunderschoenen Teilstueck unseres Planetens.

Die Uebernachtfahrt von der Grenze nach Kathmandu, in einem masslos ueberfuellten, engen Bus verzoegerte sich mal locker um 5 Stunden wegen Streiks auf den Strassen und plattem Reifen. Doch fast ueberall wo sich Menschen in diesem Land befinden ist auch Essen und Tee nicht sehr fern. Kathmandu selbst wird seinem Ruf von Luftverschmutzung und Armut zwar voellig gerecht, ist aber, Gott sei Dank, weit aus uebersichtlicher und zumindest in einigen Teilen weniger chaotisch als befuerchtet. Der Monsun bringt taeglich fuer 1-2 Stunden ordentlich Regen runter was aber halb so schlimm ist. Ich geniesse es immer noch mich einfach im Gewusel der Altstadt mit den kleinen vielen Gassen, Menschen, Fahrraedern, Rickshas, Motorraedern und Tieren dahintreiben zu lassen. An jeder Ecke gibt es Hindu-Tempel oder buddhistische Stupas und alles ist unglaublich lebendig...
Bin jetzt ganz frisch nach ueberstandener Mini-Grippe in mein kleines Apartment eingezogen. Montag geht der Massagekurs los. Spaeter mehr von mir....

Tuesday, July 22, 2008

CHAI GARAM



Heisser Miclhtee.... Endlich bin ich zurueck in Indien und die letzten Tage scheinen nur so an mir vorbei geflogen zu sein. Raus aus Pai und den Bergen Nordthailands, ueber Chiang Mai mit dem Nachtbus nach Bangkok.

Eine Nacht feierte ich dann mit Bruder Han, mit dem ich vom Rainbow zum TaiChi getrampt bin, in seinen Geburtstag und haben uns halb die Fuesse abgelaufen um mir ne neue DigiCam zu besorgen und noch ein bisschen mehr vom turbulenten Bangkok zu sehen.


Rein in den Flieger und zurueck im Chaos, Laerm und Gestank von Kalkutta. Oh mann, hab ich das vermisst. All die Tiere,die Musik, der Dreck, die vielen Leute, der gute Tee, das Essen mit den Haenden, der staendige Geruch von Raeucherstaebchen der versucht den Gestank von Not und Elend zu ueberdecken und die sooo neugierigen Leute. Ich bin voller postiver nergie und kann alles einfach so wahrnehmen wie es ist. Das wahre Leben. Doch weiss ich auch die Ruhe und gelassenheit kleinerer Orte zu schaetzen und so hab ich Kalkutta noch am gleichen Abend per Zug verlassen.


Zurueck bei meinem Rucksack in Darjeeling. Hatte ich doch viele, vor allem warme Klamotten hier in den Bergen gelassen mit dem Plan 1-3 Monate wegzusein. So wurden es fast 4 Monate und das aufmachen des Gepaecks war wie Geburtstag. Viele Erinnerungen kommen hier in mir hoch und nicht alles was mir hier begegnet ist erfreulich. Doch weiss ich mit allem umzugehen und weiss es fuer mich zu schaetzen am Leben zu sein, gesund und munter, dank der Meditation voll im Moment!!!
Es ist bewoelkt, kuehl und absolut feucht hier... Ich werde mich nun ein paar Tage ausruhen um dann nach Nepal zu ziehen!
Bis dann...

Monday, July 14, 2008

die letzten tage thailand

Aus den Bergen des Norden Thailands kommt dieser Eintrag. In einem kleinen Tal umgeben von dicht bewachsenen Bergen mit saftigem gruen, einem kleinen Fluss und vielen Reisfeldern liegt das verschlafene, coh gut besuchte dorf Pai. Fuer die letzte Woche meines Thailandaufenthalts hab ich mir diesen vielversprechenden Ort vollre Ruhe und Naehe zur Natur ausgesucht. inein paar Kilometern Entfernung gibt es Heisswasserquellen, einen Wasserall und schoene Tempel zu besichtigen. Die Atmosphere ist mehr als entspannt und die Einheimischen trotz steigender Besucherzahlen immernoch freundlich und offen und so faellt es nicht schwer hier fuer ein paar Tage in einer der vielen Bambushuettengaestehaeuser zu versacken.
3 Wochen... 3 harte Wochen Meditation liegen hintermir und ich bin durch Hoehen und Tiefen gegeangen.Es war eine verdammt intensive Zeit, die teilweise ewig erschien. Aber jetzt bin ich verwundert das es wirklich 3 Wochen waren. Sitz- und Gehmeditation wurden gelehrt in einem recht grossen Kloster mit vielen Einheimischen aus ganz Thailnad die dort zum meditieren hinkommen. Einer der ehrwuerdigsten und groessten zeitgenoessischen Vipassana-Meditationslehrer (Ajarn Tong) leitet das Zentrum und verbreitet dort eine unglaubliche Atmosphaere.
Ich habe viel ueber mich erfahren und auch die letzte Huerde (3 Tage ohne Schlaf Meditieren) irgendwie dann doch ueberwunden... Puh
Und somit ist Pai zur Zeit genau das richtige Pflaster fuer mich. Ich widme mich langen Spaziergaengen, mehr Meditation, Buechern, meiner Gitarre und der Massage, bevor es ins hektische Bangkok geht und dann ins noch hektischere Kalkutta. Ja, Indien wird mich wieder haben... Chai, Chapati undundund

Thursday, June 19, 2008

Zwischen TaiChi und Meditation

1 Monat China ist vorbei und es ist eine Art Hass-Liebe mit diesem Land. Alles steht zwischen Moderne und Tradition, Freundlichkeit und Ignoranz, toller Architektur und neuer chinesischer "Qualitaet". Immernoch mit vielen lieben Regenbogenleuten auf der gleichen Spur im Staedtchen Dali, haben wir viel gesungen und auf der Strasse musiziert, fuer unsere Schwester die eine Woche mit hohem Fieber im oertlichen Krankenhaus lag. Mitllerweile ist sie draussen und, keine Sorge, mir gehts nach 6 Tagen TaiChi lernen im 1500 Jahre alten Bergkloster psychisch und koerperlich bestens. Leider kann ich euch in letzter Zeit keine Bilder mehr zeigen, da meine Kamera dem gewusel in Veitnam, Hanoi zum Opfer gefallen ist, samt aller Suedostasien Bilder.
Wie auch immer, bin bester Gesundheit und zum erstenmal seit laengerer Zeit mal wieder ohne Begleitung unterwegs, diesmal zurueck nach Thailand.
Werde dort aller voraussicht nach 3 Wochen in einem Kloster meditieren!
Schickt mir ruhig mal sommerliche Gruesse aus Deutschland...
Bis in 3 Wochen

Friday, June 13, 2008

Thai chi in den Bergen

Ni jao mein lieben

Eine kurze Nachricht aus den Bergen von China, der Provinz yunnan. Biin im gemuetlichen Dali angekommen, raus aus dem Dschungel der Insel Hainan. Es war eine wudnerbare Zeit. 2 Wochen konnte ich dort verbringen bis uns einen Tag nach dem Clean-Up ein heftiger Strum sanft verscheucht hat. Unendliche Schmetterlinge, ca 30 liebe Brueder und Schwestern, tropische Fruechte, Wasserfaelle und FLuesslein zum Baden, viel Sonne, aber auch mal Regen. Der hatte gutes und schlechtes. Er brachte bakuehlung und Pilze, aber auch unendlich viele Blutegel. Mit der Zeit gewoehnt man sich dran.
Jetzt steht aber eine Woche Taichi in den Bergen in einemKloster vor mir!
Bin gesund und munter, Bin hier nun auch in China ein bisschen hin und hergetrampt mit dem lieben Hollaender Han und geniesse die Zeit hier sehr! Das RAinbow war ungleublich
bis spaeter also