Der Mekong laesst greuessen.
10 Tage war ich in Chiang Mai, hab tolle Leute kennen gelernt, einen 4 taegigen Thaimassage-kurs absolviert und 2 Tage Songkram-Festival erlebt. Die Altstadt von Chiang Mai ist von einen Kanal umrundet, an dem die Hauptstrasse entlang fuehrt. Dies allein bringt die Stadt zum fuer das "Wasserfest" in den Ausnahmezustand. Fuer 3 Tage bricht hier eine riesen Wasserschlacht aus. Es ist wirklich unmoeglich auf die Strasse zu gehen ohne plitschnass zu werden. Gross und Klein ist mit Wasserpistolen und Eimern versorgt und es ist wahrlich unglaublich was hier abgeht. Am vorletzten Tag startete fuer mich aber der naechste Kurs. Und zwar ein Thai-Yoga-Massage-Retreat in einem der vielen Bergdoerfer der Lahu-Voelker.
13 Tage leben in Bambushuetten mit Sticky Rice und Fruechten 3 mal taeglich, Yoga und Meditation in der frueh, fern ab vom Stress der Stadt. Nur der Laerm der Hunde, Haehne und hungrigen Schweine am Morgen macht manchmal zu schaffen. Bekannte Gesichter aus der Tuerkei wo mir die Massage zum ersten mal begegnet ist habe ich auch wieder getroffen...
Das World Rainbowgathering in China lockt um dort reichlich zu praktizieren. Um die beste Moeglichkeit fuer die Reise zu finden sitze ich jetzt im ruhigen Staedtchen Chiang Saen am Mekong nahe des Goldenen Dreiecks. Mal schaun wo es mich hintreibt, aber diese Massage gibt meiner Reise ein tolle Stossrichtung!
Diese Kurse
***Tauch ein in meine Reise***
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten
An keinem wie an einer Heimat haengen
An keinem wie an einer Heimat haengen
Saturday, April 26, 2008
Sunday, April 6, 2008
Von Darjeeling nach Chiang Mai
Also packen wir die wichtigsten Sachen und machen uns auf den Weg innerhalb von 6 Tagen von Dorf zu Dorf, von 1900 bis auf 3600m, durch verschiedenste Vegetation und natuerlich zu atemberaubenden Aussichten auf Mt Kanchendzonga!
Leider geht auch dies Zeit vorbei und Darjeeling hat uns wieder. Nach ein paar Tagen mit guten Tee verwerfe ich meine Idee nach Nepal zu reisen, buche ein Zugticket nach Kalkutta und besuche fuer eine Nacht einen bekannten der dort in einem HIlfsprojekt mit Kindern arbeitet. Am darauffolgenden Tag sitze ich im Flieger nach Bangkok.
Wow, ganz spontan will ich jetzt endlich meine Thai-Massage Kenntnisse vertiefen und das geht natuerlich an besten bie einem professionellen Kurs in Thailand. 3 Tage Bangkok geben mir einen kleinen Kulturschock von Moderne, sauberen und guten Strassen, Massentourismus, aber auchunvergleichbaren Gaumengenuessen mit Fruechten aller Art usw!
Mitlerweile bin ich in Chiang Mai im Norden des Landes angekommen. Hier geht es weniger turbulent zu. Ich hab mir ein paar Massageschulen angeschaut um mein Wahl zu treffen. Die Hitze hier haelt Tag und Nacht an, aber mir geht es gut. Ich freue mich auf den Kurs, muss ich ein bisschen daran gewoehnen aseit langer Zeit mal wieder "alleine" zu reisen, aber geniesse es auch!
Thursday, March 27, 2008
Ab in die Berge
2 ganze Tage hab ich in der verrueckten Riesenstadt Kolkata verbracht: "dirty and crowded, but somehow lovely!", wie ein Inder sagte! Wir haben die Nacht bei Freunden von uns verbracht und sind dann weiter mit dem Zug um in die Berge zukommen.
Der seit 1975 zu Indien gehoerende Staat Sikkim ist wegen der Lage zwischen Nepal, Bhutan und vor allem China im Norden nicht ganz einfach zu bereisen. Sobald man auch nur annaehernd Richtung chinesische Grenze will benoetigt man eine Sondererlaubnis und Reisefuehrer. Trotzdem hat dieser kleine Staat im Himalaya viel viel zu bieten. Neben der unglaublich freundlichen und friedlichen Bevoelkerung bleibt das Auge zuerst einmal an der traumhaften Natur haengen. Wunderschoene Taeler mit reisenden Fluessen, abenteuerliche Strassen, jede Menge Voegel, in allen Farben und Groessen, Schlangen und das Wahrzeichen, der kleine rote Panda! Und dann natuerlich die einzigartige Vegetation die von Bananenpalmen ueber Nadelwaelder bis zu Massen an Kardamom reicht! Diese ganze Region ist sehr buddhistisch gepraegt und so sieht man aller Orts Kloster und Moenche in roter Robe, die einen freundlich gruessen.
Nach einer Woche Ost- und Nord-Sikkim haben Amel und ich beschlossen den Monastery-Trek im Westen zu starten, der uns ueber mehrere Tage durch Doerfer und Kleinstaedte an vielen Klostern vorbeifuehrer sollte.
Letztenendes sind wir nach einem 1-Tagesmarsch fuer eine Woche am wunderbaren Kecheopari See haengen geblieben. Fern ab von allem Stress und Laerm der Welt leben hier auf einem Huegel ca 100 Menschen, grosse und viele kleine mit vielen Tieren, natuerlich einem Kloster und dem Rhythmus der Sonne, der hier das Leben bestimmt. Ein liebenswerter Moench, der in seinem Leben eine Menge erlebt hat und jahrelang Koch des Dalai Lamas war, und seine Familie bieten Platz zum Schlafen und bereiten koestliches Essen. Die Tage vergingen gepraegt von Yoga und Meditation, abends sassen wir am Feuer und lauschten zu Travellergeschichten, tagsuebergingen gingen wir den steilen Hang runter zum See und bei gutem Wetter sah man in der Ferne einige der groessten Berge des Planeten, darunter Mt Kanchendzonga mit fast 8600m Hoehe! Ein unglaublicher Ort... unvergesslich! Doch unsere Sikkim-Erlaubnis lief ab und so gings ab in die Hauptstadt des Tees: Darjeeling
Der seit 1975 zu Indien gehoerende Staat Sikkim ist wegen der Lage zwischen Nepal, Bhutan und vor allem China im Norden nicht ganz einfach zu bereisen. Sobald man auch nur annaehernd Richtung chinesische Grenze will benoetigt man eine Sondererlaubnis und Reisefuehrer. Trotzdem hat dieser kleine Staat im Himalaya viel viel zu bieten. Neben der unglaublich freundlichen und friedlichen Bevoelkerung bleibt das Auge zuerst einmal an der traumhaften Natur haengen. Wunderschoene Taeler mit reisenden Fluessen, abenteuerliche Strassen, jede Menge Voegel, in allen Farben und Groessen, Schlangen und das Wahrzeichen, der kleine rote Panda! Und dann natuerlich die einzigartige Vegetation die von Bananenpalmen ueber Nadelwaelder bis zu Massen an Kardamom reicht! Diese ganze Region ist sehr buddhistisch gepraegt und so sieht man aller Orts Kloster und Moenche in roter Robe, die einen freundlich gruessen. Letztenendes sind wir nach einem 1-Tagesmarsch fuer eine Woche am wunderbaren Kecheopari See haengen geblieben. Fern ab von allem Stress und Laerm der Welt leben hier auf einem Huegel ca 100 Menschen, grosse und viele kleine mit vielen Tieren, natuerlich einem Kloster und dem Rhythmus der Sonne, der hier das Leben bestimmt. Ein liebenswerter Moench, der in seinem Leben eine Menge erlebt hat und jahrelang Koch des Dalai Lamas war, und seine Familie bieten Platz zum Schlafen und bereiten koestliches Essen. Die Tage vergingen gepraegt von Yoga und Meditation, abends sassen wir am Feuer und lauschten zu Travellergeschichten, tagsuebergingen gingen wir den steilen Hang runter zum See und bei gutem Wetter sah man in der Ferne einige der groessten Berge des Planeten, darunter Mt Kanchendzonga mit fast 8600m Hoehe! Ein unglaublicher Ort... unvergesslich! Doch unsere Sikkim-Erlaubnis lief ab und so gings ab in die Hauptstadt des Tees: Darjeeling
Wednesday, March 19, 2008
Endlich Inidien
Mama Indien oeffnet mir die Tore
Der erste wunderbare Ort der einen auf indischer Seite empfaengt ist Amritsar, die Hauptpilgerstaette der Sikhs (eine Religion die nach dem heiligen Buch von Guru Nanak aus dem 13. Jh lebt)! Im Zentrum der Stadt steht der Goldene Tempel der Besucher aller Religionen, Kasten, Laender etc. ohne Einschraenkungen empfaengt und gegen Spende mit Kost und Logie verpflegt. Es gibt fast rund um die Uhr Live-Bhajan Musik, und so verbrachte ich hier, immer noch mit meiner netten Pakistan-Reisegruppe, 3 entspannte Tage!
Eine Nacht Zwischenstop in Dehli und dann 30 Stunden Zugfahrt nach Orissa, einem wunderschoenen Staat an der Ostkueste. Punektlich, 2 Tage vor der Hochzeit meiner lieben Freunde, kam ich in dem kleinen Dorf Gadei Giri, weit entfernt vom Stress der Staedte, im Krishna-Tempel an. Umgeben von Palmen, Affen und Reisfeldern hab ich fast eine Woche hier verbreacht, gutes Prasad (heiliges, an Krisna geopfertes Essen) genossen und alsa Hoehepunkt die Traumhaft vedische Hochzeit miterleben duerfen.
Was als ein Kurzbesuch geplant war endete dann in 4 Wochen Aufenthalt in dem Fischer-, Pilger- , und Badeort Puri. Die entspannte Atmosphere, die lieben neuen Freunde, das Meer, das perfekte Klima und die Moeglichkeiten taeglich Massagen zu geben hielten mich solange an diesem Ort. Kleine Tagesaufluege z.B. zum Sonnentempel um Abends bei Mondschin ein fantastisches Tanz- und Musikfestival zu geniessen oder auch am schoenen Chilka-See Delfine zu beobachten rundeten diese 4 Wochen ab.
Viele tolle Menschen sind mir hier ans Herz gewachsen und ausserdem bin in den Genuss von morgentlichen Aikido-std gekommen.
Doch auch hier rief irgendwann wieder die Reiselust und so gings zusammen mit Amel, als neues Reiseteam ein weiteres Mal in die aufregenden indischen Zuege nach: Kolkata
Der erste wunderbare Ort der einen auf indischer Seite empfaengt ist Amritsar, die Hauptpilgerstaette der Sikhs (eine Religion die nach dem heiligen Buch von Guru Nanak aus dem 13. Jh lebt)! Im Zentrum der Stadt steht der Goldene Tempel der Besucher aller Religionen, Kasten, Laender etc. ohne Einschraenkungen empfaengt und gegen Spende mit Kost und Logie verpflegt. Es gibt fast rund um die Uhr Live-Bhajan Musik, und so verbrachte ich hier, immer noch mit meiner netten Pakistan-Reisegruppe, 3 entspannte Tage!
Was als ein Kurzbesuch geplant war endete dann in 4 Wochen Aufenthalt in dem Fischer-, Pilger- , und Badeort Puri. Die entspannte Atmosphere, die lieben neuen Freunde, das Meer, das perfekte Klima und die Moeglichkeiten taeglich Massagen zu geben hielten mich solange an diesem Ort. Kleine Tagesaufluege z.B. zum Sonnentempel um Abends bei Mondschin ein fantastisches Tanz- und Musikfestival zu geniessen oder auch am schoenen Chilka-See Delfine zu beobachten rundeten diese 4 Wochen ab.
Doch auch hier rief irgendwann wieder die Reiselust und so gings zusammen mit Amel, als neues Reiseteam ein weiteres Mal in die aufregenden indischen Zuege nach: Kolkata
Tuesday, March 4, 2008
Pakistan, oder der moderne wilde Westen?!
Nun beginnt das Abenteuer wirklich
Ich bin in Baluchistan,
nach einer 1-stuendigenTaxifahrt im Morgengraun von Zahedan durch streng ueberwachtes Militaergebiet zur Grenze. Sozusagen im Land der "Drogenschmuggler und der Kidnapper", heisst es dann mit dem Nachtbus vom kleinen Grenzort in die erste, groessere Stadt in Pakistan zu kommen. Mit dem Ausgangssatempel fuer Iran hat sich wirklich so gut wie alles geaendert, ausser das Klima. Es regnet, es ist kuehl und alles erscheint grau, ausser die funkelnden Augen der Menschen.
Doch letztenendes war bis auf den Zustand der Strasse alles halb so wild in dieser Nacht. Doch das ein oder andere mal flog ich wahrlich aus dem Sattel. Wir, als Auslaender mussten uns 2mal in Polizeibuechern registrieren und kamen frohen Mutes aber etwas muede in Quetta an.Diese Stadt liegt schoen zwischen den Bergen und man kann auf den Strassen das bunte treiben von Tieren, MotorRickshas und den lieben Pakistanis, der verschiedensten ethnischen Zugehoerigkeiten beobachten, waere da nicht der Ausnahmezustand den man hier als Tourist geniesst. Ueberall wird man freundlichst gegruesst und die Menschen starren einen unglaeubig an! Von der politisch wackeligen Lage 2 Wochen nach dem Attentat auf Praesidentschaftskandidatin Benazhir Bhutto war nicht viel zu spueren. Ich wurde auf zahlreiche Tees, koestliches Essen bei den Menschen zu Hause und bei meinem naechsten Halt in Uch Sharif (jetzt schon im Staat Panjab wo es seit langem endlich deutlich waermer war) sogar zu einer grossen Familie in ihr Dorf eingeladen um dort zu bleiben.
Die 2. groesste Stadt des Landes, Lahore ist dann nur noch 50 km von der indischen Grenze entfernt und neben einer weiteren wunderschoenen, riesigen Moschee erlebe ich hier eine verrueckte Nacht am 6. Tag der islamischen Trauertage: Muharram!
Es ist vielleicht die einzige Zeit im Jahr wo die Strassen nachts gefuellt sind. Man erzaehlt von Anschlaegen, die jaehrlich in grossen Staedten, bei dieser naechtlcihen Prozession durch die dichtgedraengten Strassen stattfinden. Das Gefuehl dort zwischen all den, teils sehr emotionalen teils schon Glaeubigen ist wahrhaft bedrueckend. Ich vertehe weitaus nicht alles was hier vorsichgeht, aber auch nach dieser Nacht falle ich unversehrt irgendwann im Hostel ins Bett.
Der Grenzuebergang naht und die Zeit fuer Pakistan ist leider schon nach 2 WOchen vorbei. Aber ich verspreche mir zurueckzukehren in dieses aussergewoehnliche Land zu diesen unvergleichbar gastfreundlichen Menschen in diesen schwierigen Zeiten!!!
Danke Pakistan!
Monday, January 21, 2008
Iran und der Islam
Kurzbesuch dank Transit-Visa
Mein Aufenthalt in dem doch sehr sehr grossem Staat Iran beschraenkte sich im ganzen auf 8 Tage. Um nicht zu lange auf mein Visa warten zu muessen, hab ich vor meiner Abfahrt in Berlin ein nur 7 taegiges Transit-Visa beantragt. Das hiess fuer mich, dass ich mich ganz schoen beeilen musste. Aber nachdem ich so eine lange Fahrt wie noch nie in meinem Leben hinter mir hatte, war erstmal ein bisschen Entspannung angesagt.
Esfahan schien dafuer ein guter Platz zu sein. Mit ein paar grossen Touristen-Attraktionen, entspannten, offenen und freundlichen Menschen und schoenen Teehaeusern konnte ich ohne Stress einige Naechte inkl Sylvester hier verbringen! Die Tage verstrichen, ich bummelte taeglich durch den traumhaften Basar, wurde hier und da zu Tee und Tratsch eingeladen und fand mich dann in der naechsten schoenen Stadt, Yazd wieder.
Mit der ueberwaeltigenden Altstadt (Weltkulturerbe), einem Labyrinth aus kleinen Gassen in mitten von Lehmbauten und Moscheen zog mich diese Stadt wie keine andere im Iran in ihren Bann. In dem tollen Gaestehaus in dem ich lebte fand sich derweil eine Gruppe von 5 Europaern zusammen die alle zusammen Richtung Pkistan bzw Indien wollten. Nebenbei wurden wir Zeugen
wie sich eines Vormittags 1000e von Moslem auf den Strassen versammelten um Khameini, dem zur Zeit wohl groessten islamistischen Fuehrer, in Yazd zu begruessen und seinen, angeblich sehr fanatischen und hetzerischen Reden zu lauschen. Fuer mich ein intesiver erster Kontakt mit einem muslimischen Grossereignis!
Letztenendes starteten wir 5 dann mit einer letzten Zwischenstation Richtung Pakistan. Wir verbrachten eine Nacht in Kerman, wo wir die meisste Zeit in einem ehemaligen alten Badehaus verbrachten. Der alte Hamam ist jetzt ein Teehaus und man wird dort neben dem tollen Ambiente mit feiner Sufi-Livemusik verwoehnt.
Die Gastfreundschaft im gesamten Land war ueberwaeltigend, doch leider liess mein Visa und auch das Winterwetter nicht viel mehr Zeit uebrig um dieses riesige interessante Land su besichtigen. Naechstes Mal... Insch'allah
Letztenendes starteten wir 5 dann mit einer letzten Zwischenstation Richtung Pakistan. Wir verbrachten eine Nacht in Kerman, wo wir die meisste Zeit in einem ehemaligen alten Badehaus verbrachten. Der alte Hamam ist jetzt ein Teehaus und man wird dort neben dem tollen Ambiente mit feiner Sufi-Livemusik verwoehnt.
Die Gastfreundschaft im gesamten Land war ueberwaeltigend, doch leider liess mein Visa und auch das Winterwetter nicht viel mehr Zeit uebrig um dieses riesige interessante Land su besichtigen. Naechstes Mal... Insch'allah
Sunday, January 20, 2008
Orient - Express
2 1/2 Tage im Zug
Der Trip startete, wie koennte es auch anders sein mit einer Verspaetung von ca. 2-3 Stunden. Doch das war mir relaitv egal. Der Warteraum war gut geheizt im gegensatz zu den Minusgraden draussen! Die meisten Leute die hier auf den Zug warteten waren Iraner und anscheinend war es normal, dass man solange auf den Zug wartet.
Schlussendlich fuhren wir dann doch kurz vor Sonnenuntergang los und ich landete in einem 4 Personen Abteil zusammen mit 2 jungen Iranern aus Teheran. Schnell lernte ich mehr und mehr Leute kennen, darunter einen Hollaender, einen Belgier und einen Neuseelaender mit denen ich die naechsten 2 Tage verbringen wuerde. Die Betten waren angenehm und ich begann zu berstehen was mit iranischer Gastfreundlichkeit gemeint war. Ich konnte keinen Wagon durchqueren ohne nicht auf den ein oder anderen Chai eingeladen zu werden. Am naechsten Morgen nahm ich ein kleines Fruehstueck im Speiseabteil, wobei aber die Preise hier immernoch europaeischem Standard entsprachen. Ein Mann kam mit seinem Keyboard und schon startete die morgentliche Party hier im Zug mit traditioneller Musik und Tanz!
Der Trip startete, wie koennte es auch anders sein mit einer Verspaetung von ca. 2-3 Stunden. Doch das war mir relaitv egal. Der Warteraum war gut geheizt im gegensatz zu den Minusgraden draussen! Die meisten Leute die hier auf den Zug warteten waren Iraner und anscheinend war es normal, dass man solange auf den Zug wartet.
Am oestlichen Hafen des Sees, der ca 300 km entfernt von der iranischen Grenze im Sued-Osten der Tuerkei liegt mussten wir eine weitere 3/4 Std auf den folgenden, nun iranischen Zug warten. Doch auch das war kein Problem. Der iranische Zug war um so schoener. Ueberall waren natuerlich Teppiche ausgelegt und der Speisewagen sah aus wie aus einem alten James-Bond-Streifen und die Preise waren um ein ploetzlich um ein vielfaches guenstiger. Die naechste Nacht brachte uns noch ein paar mehr Stunden Verspaetung ein, da die Lok eingefrohren war. Ich bekam davon nichts mit, denn auch hier waren die Betten seht komfortabel und ich schlief sehr gut. Die Grenzkontrolle war kein Problem, draussen lag Schnee, die Sonne schien und wir fuhren durch schoen Taeler und Schluchten.
Der weitere Verlauf war dann ruhiger. Dank der
Verspaetung kam eine weitere, dritte Nacht im Zug dazu, die jedoch sehr abrubt um 5 Uhr morgens am Hauptbahnhof von Teheran endete. Ich tauschte noch schnell ein paar Kontakte aus, stieg in ein Taxi zum Bus-Terminal von Teheran, der ehrlich gesagt nicht so gemuetlich ist um diese Uhrzeit. Generell wollte ich meine kurze Zeit die ich mit meinem Transit-Visa fuer Iran hatte nicht unbedingt in dieser 15 Millionen Einwohner grossen Stadt verbringen! Also stieg ich in den naechsten Bus nach Esfahan!
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