***Tauch ein in meine Reise***

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten
An keinem wie an einer Heimat haengen

Thursday, June 19, 2008

Zwischen TaiChi und Meditation

1 Monat China ist vorbei und es ist eine Art Hass-Liebe mit diesem Land. Alles steht zwischen Moderne und Tradition, Freundlichkeit und Ignoranz, toller Architektur und neuer chinesischer "Qualitaet". Immernoch mit vielen lieben Regenbogenleuten auf der gleichen Spur im Staedtchen Dali, haben wir viel gesungen und auf der Strasse musiziert, fuer unsere Schwester die eine Woche mit hohem Fieber im oertlichen Krankenhaus lag. Mitllerweile ist sie draussen und, keine Sorge, mir gehts nach 6 Tagen TaiChi lernen im 1500 Jahre alten Bergkloster psychisch und koerperlich bestens. Leider kann ich euch in letzter Zeit keine Bilder mehr zeigen, da meine Kamera dem gewusel in Veitnam, Hanoi zum Opfer gefallen ist, samt aller Suedostasien Bilder.
Wie auch immer, bin bester Gesundheit und zum erstenmal seit laengerer Zeit mal wieder ohne Begleitung unterwegs, diesmal zurueck nach Thailand.
Werde dort aller voraussicht nach 3 Wochen in einem Kloster meditieren!
Schickt mir ruhig mal sommerliche Gruesse aus Deutschland...
Bis in 3 Wochen

Friday, June 13, 2008

Thai chi in den Bergen

Ni jao mein lieben

Eine kurze Nachricht aus den Bergen von China, der Provinz yunnan. Biin im gemuetlichen Dali angekommen, raus aus dem Dschungel der Insel Hainan. Es war eine wudnerbare Zeit. 2 Wochen konnte ich dort verbringen bis uns einen Tag nach dem Clean-Up ein heftiger Strum sanft verscheucht hat. Unendliche Schmetterlinge, ca 30 liebe Brueder und Schwestern, tropische Fruechte, Wasserfaelle und FLuesslein zum Baden, viel Sonne, aber auch mal Regen. Der hatte gutes und schlechtes. Er brachte bakuehlung und Pilze, aber auch unendlich viele Blutegel. Mit der Zeit gewoehnt man sich dran.
Jetzt steht aber eine Woche Taichi in den Bergen in einemKloster vor mir!
Bin gesund und munter, Bin hier nun auch in China ein bisschen hin und hergetrampt mit dem lieben Hollaender Han und geniesse die Zeit hier sehr! Das RAinbow war ungleublich
bis spaeter also

Monday, May 19, 2008

Endlich ein Visum

Wow, was fuer ein Prozess!

Ich bin, oder besser, wir sind durch halb Suedost-Asien gereist, haben uns die Hintern wundgesessen und uns mit endloser Buerokratie rumgeschlagen um jetzt endlich ein Visum in der Hand halten zu koennen. Morgen frueh gehts zur Botschaft um es abzuholen und dann direkt in den Bus von hier, Hanoi, der Hauptstadt von Vietnam nach China zu fahren. Seit 10 Tagen sind wir hier in Vietnam und haben etliche Wege ausprobiert um ein Visum zu bekommen... wie dem auch sei, wegen olympischer Spiele versucht die chinesische Regierung alle Backpacker und Low-Budget-Reisende zu vertreiben.

Wir konnten uns wenigstens die zwischenzeit, mit einem 4-tages Ausflug zur Bucht von Halong versuessen. Auf einem Boot ging es sdurch die 1000 Felsinseln, wir haben rieseige Hoehlen besichtigt, im warmen Wasser geplantscht und eine Nacht unterm Sternenhimmel auf einem Boot verbracht! Zwischendurch machten wir eine kleine Trekkingtour durch den Tropenwald und zum am Abend paddelten wir in Kayaks zwischen den Felsformationen der orange-violette leuchtenden, untergehenden Sonne entgegen.

Seit ein paar Tagen hat uns der Grosstadtlaerm, der wirklich 24 std ohrenbetaeubenden Motorradhorden zurueck. Doch in nicht all zu ferner Zukunft sind wir fern ab vom Krach und Dreck der Zivilisation auf dem Rainbow-Gathering und lassen die Seele baumeln und inspirieren!

Saturday, May 10, 2008

Wie gehts denn hier nach China?

China?
Die schoenen Berichte von einem Rainbow-Gathering im Mai-Juni in China hatte ich schon laneger im Kopf. Nur scheint die Realisierung dieses Plans ein bisschen komplizierter als gedacht. Im Hinblick auf die olympischen Spiele wurden die Visum-Regeln verschaerft.
So bin ich seit 10 Tagen in Laos unterwegs, bin mit meinen 2 Begleiterinnen den Mekong runter gefahren, um nach 1 1/2 Tagen in der Unesco Weltkulturerbe-Stadt Luang Prabang anzukommen. Laos ist wunderschoen, ein Land wo man von unbegreiflich offenen Einwohnern unentwegt laechelnde Gesichter sieht. Ein Land das selbst in der kleinen Hauptstadt, Vientiane, noch fern ab von Hektik und Stress ist. Dort bin ich jetzt auch noch seit 2 Tagen und wir vertreiben uns die Zeit die uns hier verbleibt, bis wir abneds in den Bus nach Hanoi steigen.... der Versuch ueber die noerdliche Grenze nach China zu gelangen. Wir haben es bereits im Norden Laos probiert, nachdem wir hoerten, dass wir dort in einer Gruppe evtl ein Gruppen-Visum bei Ankunft bekommen koennten. Doch leider schlug der Plan fehl.
Heute ist seit langem der erste Tage mit viel viel Regen, wir geniessen scharfe Nudelsuppen, leckere Sticky-Rice-Gerichte und die vielen saftig frischen Fruechte und Frucht-Shakes.
Laos ist definitv das Land der 1000 Laecheln und vielleicht eins der wenigen Laender in denen Ruhe und Gemaechlichkeit noch grossgeschrieben werden!!!

Saturday, April 26, 2008

Massage-Retreat bei den Bergvoelkern

Der Mekong laesst greuessen.
10 Tage war ich in Chiang Mai, hab tolle Leute kennen gelernt, einen 4 taegigen Thaimassage-kurs absolviert und 2 Tage Songkram-Festival erlebt. Die Altstadt von Chiang Mai ist von einen Kanal umrundet, an dem die Hauptstrasse entlang fuehrt. Dies allein bringt die Stadt zum fuer das "Wasserfest" in den Ausnahmezustand. Fuer 3 Tage bricht hier eine riesen Wasserschlacht aus. Es ist wirklich unmoeglich auf die Strasse zu gehen ohne plitschnass zu werden. Gross und Klein ist mit Wasserpistolen und Eimern versorgt und es ist wahrlich unglaublich was hier abgeht. Am vorletzten Tag startete fuer mich aber der naechste Kurs. Und zwar ein Thai-Yoga-Massage-Retreat in einem der vielen Bergdoerfer der Lahu-Voelker.
13 Tage leben in Bambushuetten mit Sticky Rice und Fruechten 3 mal taeglich, Yoga und Meditation in der frueh, fern ab vom Stress der Stadt. Nur der Laerm der Hunde, Haehne und hungrigen Schweine am Morgen macht manchmal zu schaffen. Bekannte Gesichter aus der Tuerkei wo mir die Massage zum ersten mal begegnet ist habe ich auch wieder getroffen...
Das World Rainbowgathering in China lockt um dort reichlich zu praktizieren. Um die beste Moeglichkeit fuer die Reise zu finden sitze ich jetzt im ruhigen Staedtchen Chiang Saen am Mekong nahe des Goldenen Dreiecks. Mal schaun wo es mich hintreibt, aber diese Massage gibt meiner Reise ein tolle Stossrichtung!
Diese Kurse

Sunday, April 6, 2008

Von Darjeeling nach Chiang Mai

Auch Darjeeling, genau wie Sikkim hat einen anderen Charme als der Rest von Indien. Aber nach 2 Monaten in diesem verrueckten Land habe ich schon gemerkt das es kein 'Stereotyp-Indien' gibt. Indien hat so viel Gesichter wie Farben, Gerueche, Staaten oder Teesorten aus Darjeeling. Im oberen Stadtteil von Darjeeling ist man fernab vom Tumult und Laerm der Hauptstrassen und der Maerkte. Aber im grossen und ganzen ist es hier verhaeltnismaessig sauber und die Menschen sind sehr relaxed. Die vielen kleinen, steilen Strassen laden zum spazieren ein und das Essen in den kleienen Lokalen und von den Staenden ist bestens. Amel und ich treffen auf viele bekannte Gesichter aus Sikkim und so entwickelt sich schnell ein sehr heimisches Gefuehl und wir bekommen den Tip fuer eine schoen Trekking-Tour nahe der Grenze zu Nepal.
Also packen wir die wichtigsten Sachen und machen uns auf den Weg innerhalb von 6 Tagen von Dorf zu Dorf, von 1900 bis auf 3600m, durch verschiedenste Vegetation und natuerlich zu atemberaubenden Aussichten auf Mt Kanchendzonga! Ueberall wird man freundlichst begruesst, an manchen Tagen legen wir ueber 20 km zurueck und fast jeden Abend finden wir uns bei lieben Menschen am Feuerplatz in der Kueche wieder. Das Wandern tut Koerper und Seele gut, hin und wieder treffen wir auf Yaks, ueber uns ziehen Adler ihre Kreise und die unglaublichen Farben der Rhododendronwaelder in voller Bluete bringen uns zum schweigen und geniessen!
Leider geht auch dies Zeit vorbei und Darjeeling hat uns wieder. Nach ein paar Tagen mit guten Tee verwerfe ich meine Idee nach Nepal zu reisen, buche ein Zugticket nach Kalkutta und besuche fuer eine Nacht einen bekannten der dort in einem HIlfsprojekt mit Kindern arbeitet. Am darauffolgenden Tag sitze ich im Flieger nach Bangkok.
Wow, ganz spontan will ich jetzt endlich meine Thai-Massage Kenntnisse vertiefen und das geht natuerlich an besten bie einem professionellen Kurs in Thailand. 3 Tage Bangkok geben mir einen kleinen Kulturschock von Moderne, sauberen und guten Strassen, Massentourismus, aber auchunvergleichbaren Gaumengenuessen mit Fruechten aller Art usw!
Mitlerweile bin ich in Chiang Mai im Norden des Landes angekommen. Hier geht es weniger turbulent zu. Ich hab mir ein paar Massageschulen angeschaut um mein Wahl zu treffen. Die Hitze hier haelt Tag und Nacht an, aber mir geht es gut. Ich freue mich auf den Kurs, muss ich ein bisschen daran gewoehnen aseit langer Zeit mal wieder "alleine" zu reisen, aber geniesse es auch!

Thursday, March 27, 2008

Ab in die Berge



2 ganze Tage hab ich in der verrueckten Riesenstadt Kolkata verbracht: "dirty and crowded, but somehow lovely!", wie ein Inder sagte! Wir haben die Nacht bei Freunden von uns verbracht und sind dann weiter mit dem Zug um in die Berge zukommen.
Der seit 1975 zu Indien gehoerende Staat Sikkim ist wegen der Lage zwischen Nepal, Bhutan und vor allem China im Norden nicht ganz einfach zu bereisen. Sobald man auch nur annaehernd Richtung chinesische Grenze will benoetigt man eine Sondererlaubnis und Reisefuehrer. Trotzdem hat dieser kleine Staat im Himalaya viel viel zu bieten. Neben der unglaublich freundlichen und friedlichen Bevoelkerung bleibt das Auge zuerst einmal an der traumhaften Natur haengen. Wunderschoene Taeler mit reisenden Fluessen, abenteuerliche Strassen, jede Menge Voegel, in allen Farben und Groessen, Schlangen und das Wahrzeichen, der kleine rote Panda! Und dann natuerlich die einzigartige Vegetation die von Bananenpalmen ueber Nadelwaelder bis zu Massen an Kardamom reicht! Diese ganze Region ist sehr buddhistisch gepraegt und so sieht man aller Orts Kloster und Moenche in roter Robe, die einen freundlich gruessen. Nach einer Woche Ost- und Nord-Sikkim haben Amel und ich beschlossen den Monastery-Trek im Westen zu starten, der uns ueber mehrere Tage durch Doerfer und Kleinstaedte an vielen Klostern vorbeifuehrer sollte.
Letztenendes sind wir nach einem 1-Tagesmarsch fuer eine Woche am wunderbaren Kecheopari See haengen geblieben. Fern ab von allem Stress und Laerm der Welt leben hier auf einem Huegel ca 100 Menschen, grosse und viele kleine mit vielen Tieren, natuerlich einem Kloster und dem Rhythmus der Sonne, der hier das Leben bestimmt. Ein liebenswerter Moench, der in seinem Leben eine Menge erlebt hat und jahrelang Koch des Dalai Lamas war, und seine Familie bieten Platz zum Schlafen und bereiten koestliches Essen. Die Tage vergingen gepraegt von Yoga und Meditation, abends sassen wir am Feuer und lauschten zu Travellergeschichten, tagsuebergingen gingen wir den steilen Hang runter zum See und bei gutem Wetter sah man in der Ferne einige der groessten Berge des Planeten, darunter Mt Kanchendzonga mit fast 8600m Hoehe! Ein unglaublicher Ort... unvergesslich! Doch unsere Sikkim-Erlaubnis lief ab und so gings ab in die Hauptstadt des Tees: Darjeeling